Zell am See: Flüchtlings-Unterbringung ist zu hinterfragen

 Steiner/Voglreiter: Ein Gebäude ist in schlechtem Zustand – Anfragen in Gemeinde

PRESSEBILD (3)„Die Unterbringung von zusätzlichen 145 Flüchtlingen in Zell am See wird von uns auf alle Fälle genau hinterfragt werden“; kündigten heute FPS-Fraktionsobmann in der Gemeindevertretung von Zell am See Udo Voglreiter und FPS-Bezirksparteiobmann LAbg. Markus Steiner an. Es stelle sich die Frage, ob ein Gebäude wegen seines schlechten Zustandes zur Unterbringung überhaupt geeignet sei. „Es handelt sich dabei um das Gebäude der alten Volksbank in Schüttdorf“, so Voglreiter. Darüber hinaus sei die Vorgangsweise von Landesrätin Berthold bei der Unterbringung auch sehr kritisch zu betrachten. „Wiederum wurde die Bevölkerung kurz vor Einzug der Flüchtlinge informiert. Die Menschen wurden quasi fünf Minuten vor Zwölf davon in Kenntnis gesetzt. Damit setzte die Landesrätin ihren Kurs des Drüberfahrens fort“, so Steiner und Voglreiter. Die FPS werde die Unterbringung auf alle Fälle kritisch hinterfragen. Voglreiter kündigte in diesem Zusammenhang Anfragen in der Gemeindevertretung an. „Es geht dabei nicht nur um die Unterbringung. Es stellt sich auch die Frage in wie weit unsere Schulen vor Ort davon betroffen sind und ob sie darauf vorbereitet sind“, so Voglreiter. In Richtung Bürgermeister Padourek meinten Steiner und Voglreiter: „Ob 145 Flüchtlinge für unsere Bezirkshauptstadt verträglich sind, wird sich in Zukunft herausstellen! Es bleibt aber zu befürchten, dass es nicht bei diesen bleibt.“