Stuhlfelden: Gemeindevertreter Ferdinand Hotter wechselt zur FPS
Bezirksparteiobmann LAbg. Steiner: Nach seinem Wechsel wird auch eine schlagkräftige Ortsgruppe gegründet

Gemeinderat Ferdinand Hotter, FPS Stuhlfelden

Gemeindevertreter Ferdinand Hotter aus Stuhlfelden wechselt von der FPÖ zur Freien Partei Salzburg. Hotter ist in der Gemeinde Bauausschussvorsitzender. Er kündigte an, diese Funktion auch nach seinem Wechsel ausüben zu wollen. Den Wechsel zur Freien Partei Salzburg (FPS) begründet er unter anderem mit der fehlenden konstruktiven Haltung der FPÖ auf Bundes- als auch auf Landesebene. Darüber hinaus sei das Verhalten von FPÖ-Bundesparteiobmann Strache im Zusammenhang mit dem Ausschluss von Klubobmann Karl Schnell, Nationalratsabgeordneten Rupert Doppler sowie weiterer ihrer Gefolgsleute aus der FPÖ völlig inakzeptabel. „Die FPÖ war unter Dr. Schnell und Doppler sehr gut aufgestellt. Nun ist nichts mehr von der FPÖ im Land wahrzunehmen. Strache hat das Haus angezündet und ist dann verschwunden“, so Hotter. Der Gemeindevertreter erklärte ferner, dass er sich auch in Zukunft für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen werde. „Schon in meiner Funktion als Bauausschussvorsitzender bin ich immer wieder gefordert und ich muss gestehen, dass ich es gerne mache, auch wenn immer wieder unterschiedliche Interessen aufeinanderprallen“, so Hotter. FPS-Bezirksparteiobmann Markus Steiner zeigte sich über den Wechsel eines sehr konstruktiven Gemeindepolitikers zur FPS begeistert. Sowohl Steiner als auch Hotter kündigten an, schon in nächsten Zeit in Stuhlfelden eine schlagkräftige Ortsgruppe gründen zu wollen. „Es wird eine schlagkräftige Gruppe werden, da bereits viele ehemalige FPÖ-Mitglieder zur FPS gewechselt haben. Die Menschen wissen halt, wo eine konstruktive Politik gemacht wird und die Stimmung und Kollegialität gut ist“, so Steiner und Hotter übereinstimmend.