Sektorales Lkw-Fahrverbot auf der B 156 endlich erlassen

 Wiedermann: Seit Jahren wird über Verbot diskutiert, jedoch Landesrat Mayr bleibt untätig

LAbg. Friedrich Wiedermann„Ein sektorales Fahrverbot für Lastkraftwagen muss endlich auf der B 156 – der Lamprechtshausener Bundesstraße – erlassen werden“, fordert heute FPS-Landtagsabgeordneter Friedrich Wiedermann. Um der Umsetzung bald an ihr Ziel zu verhelfen, wird am kommenden Mittwoch im Landtagsausschuss ein entsprechender Antrag der FPS-Abgeordneten verhandelt. „Seit Jahren klagen die Bewohnerinnen und Bewohner entlang der Straße über die steigende Anzahl an Lastkraftwagen. Maßnahmen zur Eindämmung sind aber bisher ausgeblieben. Vor fast zwei Jahren wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die Auswege aufzeigen sollte. Auch Untersuchungen über die Anzahl von Mautflüchtlingen wurde angekündigt. Geschehen ist bis jetzt nichts“, bemängelt Wiedermann.

Das Fahrverbot auf der Lamprechtshausener Bundesstraße müsse für den Durchzugsverkehr erlassen werden. „Dafür wird es auch notwendig sein, dass auch Verhandlungen mit der Oberösterreichischen Landesregierung aufgenommen werden, da der auf der oberösterreichischen Seite gelegene Straßenabschnitt in das Fahrverbot miteinbezogen werden muss“, so Wiedermann. Generell würden die Bewohnerinnen und Bewohner entlang der B 156 seit einigen Jahren über eine Zunahme des Ausweichverkehrs bei Lastkraftwagen klagen. „Der Ausweichverkehr dürfte auch noch weiter zunehmen, wenn die Autobahn 94 München – Passau in einigen Jahren komplett fertig gestellt wird. Bisher wurde diese Autobahn in Bayern nur in Teilstücken fertig gestellt“, so Wiedermann.

Aufgrund der weiter drohenden Zunahme des Schwerverkehrs müsse bald ein Fahrverbot her. „Ausgenommen soll selbstverständlich der Ziel- und Quellverkehr sein“, betont der FPS-Landtagsabgeordnete. Auf alle Fälle müssten die Menschen entlang der Bundesstraße entlastet werden. „Jeder LKW, der weniger auf der B 156 fährt, entlastet die Menschen vom Lärm als auch die Umwelt. Damit könnte auch die Unfallhäufigkeit auf dieser Strecke reduziert werden“, so Wiedermann. Auf alle Fälle müsse jetzt gehandelt werden. „Jahr für Jahr wurden die Bewohnerinnen und Bewohner entlang der Bundesstraße vertröstet. Nun ist die Zeit zum Handeln. Interessant ist auch die Tatsache, dass Landesrat Mayr schon vor längerer Zeit eine Studie über Verkehrszählungen präsentieren wollte. Jedoch war bis jetzt davon nichts zu vernehmen. Hat der Landesrat wieder was zu verbergen?“, fragt sich Wiedermann abschließend.