Schnell mit 100 % zum FPS-Landesparteiobmann gewählt!

10464273_858967124202296_6920911417884018463_n[1]NAbg. Rupert Doppler, LAbg. Lukas Essl und LAbg. Markus Steiner seine Stellvertreter.

Klubobmann LAbg. Karl Schnell wurde beim Landesparteitag (Gründungsparteitag) der Freien Partei Salzburg in Saalfelden einstimmig zum Landesparteiobmann gewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden – ebenso einstimmig – NAbg. Rupert Doppler, LAbg. Lukas Essl und LAbg. Markus Steiner gewählt. LAbg. a.D. Rosemarie Blattl wurde einstimmig zur Ehrenobfrau gewählt. Landesparteiobmann Schnell kündigte in seiner Rede an, eine bürgernahe und geradlinige Politik machen zu wollen. „Die Menschen wünschen sich Politiker, die vorbildlich und unabhängig sind“, so Schnell weiters. Richtung FPÖ meinte Schnell: „Dr. Charly gegen BUPO und seine Klonkrieger!“

Der FPS-Landeschef ging in seiner Rede auch auf die hohe besorgniserregende Arbeitslosigkeit ein. Die Arbeitslosenrate werde weiter ansteigen. „Der Anteil, der hart arbeitet, wird immer geringer und die, die nur nehmen, wird immer größer. Der Hang droht ins Rutschen zu kommen“, so Schnell. Die Steuerreform des Bundes werde auch keine Besserung bei der Arbeitslosigkeit bringen. „Die Reform trägt jetzt wieder der Mittelstand, der hart arbeitet“, erklärte der FPS-Landeschef. Schnell ging ebenso kurz auf den Salzburger Finanzskandal ein. „Der wird uns noch über Jahrzehnte beschäftigen“, so Schnell. In Richtung Landeshauptmann-Stellvertreterin Rössler meinte Schnell: „In der Frage des Finanzskandals ist von der Dame jetzt nichts mehr hören“, so Schnell. Noch vor der Regierungsbeteiligung habe sie sich als große Aufdeckerin aufgespielt.

Kritik übte Schnell an den Einsparungen in der Gesundheitspolitik. „Ab morgen gibt es ab 23 Uhr keinen Hausarzt mehr. Ein einziger Arzt wird für das gesamte Land einen Telefondienst machen. Patienten werden lange in der Warteschleife sitzen, um mit einem Arzt sprechen zu können“, so Schnell. Die FPS werde weiter gegen die Einsparungen im Gesundheitsbereich kämpfen. Große Sorge äußerte Schnell in der Frage der aktuellen Flüchtlingskrise. Schnell warnte dabei: „Noch ist der afrikanische Kontingent noch nicht in Bewegung!“ Europa werde selbst, wenn sich alle Flüchtlinge ordentlich verhalten würden, die Krise nicht finanziell stemmen können, warnte der FPS-Landeschef. Der Rechtsstaat wurde von Seiten der Bundesregierung durch die Aufgabe der Kontrollen bei der Einreise der Flüchtlinge außer Kraft gesetzt.