Pinzgaubahn-Entscheidungen: Gemeinden stärker einbinden!

Steiner: Gemeinden sind momentan nur im Beirat und nicht im Lenkungskreis.Steiner1

„Die Gemeinden müssen stärker bei den Entscheidungen, die die Pinzgauer Lokalbahn betreffen, eingebunden werden“, forderte heute FPS-Landtagsabgeordneter Markus Steiner im Landtagsausschuss anlässlich eines Rechnungshofberichtes zur Pinzgaubahn. Bis dato seien die Gemeinden nur im Beirat vertreten. Im Lenkungskreis, der die wesentlichen Entscheidungen treffe, gebe es keine Vertreter der Gemeinden. Neben der Einbindung der Gemeinden müsste an den Sicherheitsmaßnahmen entlang der Bahnstrecke festgehalten werden. Darüber hinaus müsse aber auch ein Know-how in der Frage des Eisenbahnwesens organsiert werden. „Zurzeit steht der Bahn kein geeigneter Experte zur Verfügung“, berichtet Steiner.

Ganz zentral sei aber jetzt die stärkere Einbindung der Gemeinden bei Entscheidungen, die die Bahn betreffen würden. „Die Gemeinden des Oberpinzgaus waren nur im Beirat vertreten. Seine Aufgabe bestand in der Abstimmung der Wünsche zwischen den Gemeinden und dem Betreiber der Bahn, der Salzburg AG“, berichtet Steiner. Im wichtigen Lenkungskreis seien die Gemeinden bis dato nicht vertreten. „Das muss sich rasch ändern“, forderte Steiner im Landtagsausschuss. Die Aufgaben des Lenkungskreises beziehen sich auf die Koordinierung und Entscheidung über Investitionen und Leistungen im Zusammenhang mit der Pinzgauer Lokalbahn. „In diesem wichtigen Gremium düfen daher die Gemeinden nicht fehlen“, so Steiner.

In der Debatte im Landtagsausschuss verlangte der FPS-Landtagsabgeordnete, auch an dem bisherigen Kurs zur Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen entlang der Pinzgauer Lokalbahn festzuhalten. „Es gibt noch immer 14 unbeschrankte Bahnübergänge, die ein Gefahrenpotential darstellen. Diese müssen so schnell wie möglich weg, damit mögliche Unfälle zwischen dem Individualverkehr und der Bahn bald der Vergangenheit angehören“, so Steiner. Der Bahn müsse so rasch wie möglich auch wieder ein Know-how in der Frage des Eisenbahnwesens zur Verfügung stehen. „Das hat der Landesrechnungshof angeregt und dem sollte auch Rechnung getragen werden“, so Steiner. Der in der Übernahmephase vom Land beauftragte Berater wechselte mit Betriebsaufnahme der Bahn in die Salzburg AG.