Gesundheitskonzept wird im Salzburger Landtag abgelehnt

 Steiner: Schwerer Rückschlag für die Region – Nach einer hitzigen Debatte haben SPÖ, ÖVP, Grüne und Otto Konrad die Karten offengelegt

Im Ausschuss des Salzburger Landtages wurde heute das Gesundheitskonzept, welches als Modell für Salzburg dienen hätte sollen, für den Pinzgau verhandelt. Experte Alfred Hörmann stellte in einer ausführlichen Darstellung sein Konzept den Abgeordneten dar. Eine hitzige Debatte fand unter Anwesenheit der Experten statt, wo auch immer wieder darauf hingewiesen wurde, dass zusätzliche Angebote für die Region Pinzgau notwendig sind. „Zuerst hat man versucht, das Konzept als ‚verwirrend‘ hinzustellen, danach war die finanzielle Lage des Landes schuld. Wenigstens zum Schluss äußerte Stöckl die Wahrheit“, erklärte Steiner, der einen Rückschlag für die gesamte Region sieht. Immer wieder wurde betont, dass die aktuellen Einrichtungen ausreichen würden, man jedoch einen Bedarf im Gesundheitssystem sehe. „In der gesamten Diskussion ortete ich einen Konkurrenzgedanken zwischen vorhandenen Einrichtungen und dem neuen Projekt. Dies ist sehr schade, denn die Ablehnung dieses Projektes ist für viele Pinzgauerinnen und Pinzgauer wohl nicht nachvollziehbar“, erklärte Steiner. SPÖ, ÖVP, Grüne und Otto Konrad stimmten gegen dieses Modell für die Region Pinzgau. Die Freie Partei Salzburg (FPS) stimmte für die Umsetzung des Gesundheitskonzeptes für die Pinzgauer Region.