Freie Partei Salzburg fordert Aufhebung der Wirtschaftssanktionen

Schnell: Salzburger Wirtschaft und Landwirtschaft leiden unter Russlandembargo

Immer größere Einbrüche im Bereich des Handels und der Exportwirtschaft sowie der Preisverfall in der heimischen Landwirtschaft sind die Folgen des EU-weiten Embargos gegenüber der Russischen Föderation. Die versprochenen Ausgleichszahlungen von Seiten der Europäischen Union für unsere heimischen Betriebe spotten jeder Beschreibung. „Während andere Regionen außerhalb der EU mit den Handelsbeziehungen zu Russland profitieren, schwächen die EU-Sanktionen die heimische Wirtschaft“, erklärte heute FPS-Landesparteichef KO Dr. Schnell. Offizielle Studien und kürzlich präsentierte Zahlen von Seiten des Wirtschaftsförderungsinstitutes und der Wirtschaftskammer lassen aufhorchen. Dort ist ersichtlich, dass die Wirtschaftssanktionen gegen Russland schwerwiegende Auswirkungen auf unseren heimischen Arbeitsmarkt, bis hin zum Preisverfall von landwirtschaftlichen Produkten, wie beispielsweise Milch und Fleisch, haben. Die Wirtschaftskammer Österreich präsentierte, dass dieses Embargo bereits im Vorjahr 9.000 Arbeitsplätze in Österreich gekostet hat. Heuer werden laut den Experten der Wirtschaftskammer weitere 45.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Auch das Wirtschaftsförderungsinstitut untermauert die Aussagen der Wirtschaftskammer und erklärt, dass die

Exporte der österreichischen Wirtschaft heuer nochmals um 40 Prozent sinken werden. „Einige heimische Unternehmen sind enorm unter wirtschaftlichem Druck, weil sie sich in den letzten Jahren verstärkt auf den großen russischen Markt konzentriert haben. Obwohl sich österreichische Spitzenpolitiker und Kammerfunktionäre auf Steuerkosten die Türklinken in Moskau in die Hand geben, unternehmen sie nichts auf europäischer Ebene, dass diese völlig überholten Wirtschaftssanktionen gegen Russland endlich für die heimische Wirtschaft aufgehoben werden“, erklärte FPS-Klubobmann Schnell.
Die Freie Partei Salzburg (FPS) wird aus diesem Grund bei der nächsten Sitzung des Salzburger Landtages eine Initiative setzen, dass die Sanktionen gegenüber der Russischen Föderation endlich aufgehoben werden. „Als heimischer Politiker bin ich unseren tausenden Betrieben verpflichtet, ihnen den Zugang zu den bereits vorhandenen russischen Geschäftsbeziehungen zu ermöglichen. Für den Wirtschaftsstandort Salzburg ist auch nicht zu vergessen, dass tausende russische Staatsbürger unsere Angebote im Bereich des Salzburger Tourismus schätzen gelernt haben und deren Geld in unseren Regionen in Umlauf bringen und somit die heimische Wirtschaft fördern“, erklärte Schnell.