FPS verlangt AUS für Massentiertransporte auf Salzburgs Straßen

 Schnell: Dem Verbrechen an Tieren muss endlich ein Ende gesetzt werden

Hund1In der morgigen Sitzung des Salzburger Landtages bringt die Liste Dr. Karl Schnell (FPS) einen dringlichen Antrag ein, der zum Ziel hat, Massentiertransporte auf Salzburgs Straßen zu verbieten. Schlachttiere werden Tausende Kilometer sinnlos durch Europa gekarrt, um außerhalb der EU-Grenzen grausamst misshandelt zu werden. Mit brutalsten Mitteln werden hier wehrlose Tiere wie Abfall behandelt. Unzählige europäische Medien und Fernsehanstalten berichten darüber, wie hier mit Tieren umgegangen wird. „Dem Verbrechen an Tieren muss endlich ein Ende gesetzt werden und wir geben nun den Anstoß dazu im Salzburger Landtag“, erklärte FPS-Klubobmann Schnell. Weiters verlangte Schnell, dass Österreich den Vorsitz der EU-Präsidentschaft im zweiten Halbjahr 2018 nützt, um dieser Problematik endgültig eine Absage zu erteilen. „Salzburg hat auf unsere Initiative im Jahr 2002 die Tiere als Mitgeschöpfe des Menschen in die Salzburger Landesverfassung aufgenommen und das darf nicht nur ein Lippenbekenntnis sein, sondern muss auch gelebt werden“, erklärte der FPS-Klubobmann weiter.

Schnell verwies darauf, dass die Situation für die Tiere besonders schlimm sei, wenn diese europäischen Boden verlassen. Obwohl der Europäische Gerichtshof entschieden hat, dass der Tierschutz nicht an der Unionsgrenze, sondern erst am Ziel des Transportes endet, wird dieses Urteil von den Ländern des Nahen Ostens völlig ignoriert. „Salzburg und Österreich dürfen nicht den Weg in den grausamen Tod zur Verfügung stellen“, erklärte Schnell. Die Abgeordneten des Salzburger Landtages haben die Möglichkeit diesem grausamen Verbrechen an der Tierwelt endlich ein Ende zu setzen.