FPS geht Ausweitung des Bettelverbotes in Salzburg nicht weit genug

 FPS-Stadtobmann Sitter: Komplettes Bettelverbot für Altstadt, Neustadt und Bahnhofsviertel notwendig

Sitter1Nach Beschluss des Gemeinderates schließt die erweiterte Verbotszone nun auch die Hofstallgasse, Neue Mitte Lehen, die Sigmund-Haffner-Gasse und den Kommunalfriedhof mit ein. „Grundsätzlich ist dieser Beschluss zu begrüßen, doch uns, der FPS Stadt Salzburg, geht diese erneute Stückwerklösung nicht weit genug. Wir fordern daher ein generelles Bettelverbot im Rahmen der Verfassung für die komplette Altstadt und Neustadt sowie für das gesamte Bahnhofsareal“, so FPS Stadtparteiobmann Daniel Sitter. Sitter verwies darauf, dass eine noch massivere Verlagerung der Bettlerproblematik in die Bahnhofsgegend, welche ohnehin schon durch etliche Gewaltdelikte und sexuelle Übergriffe zur größten Problemzone verkommen sei, für die Bürger der Stadt Salzburg untragbar sei.

„Salzburg braucht mehr Sicherheit, daher fordern wir auch eine umfassende Erweiterung der Verbotszone auf sämtliche Parkanlagen, Kinderspielplätze, Friedhöfe sowie im Bereich von Schulen und Seniorenwohnheimen ein. Wichtig wird es zudem sein, eine Verdrängung in die Wohngegenden und Gärten der Bürger zu verhindern“, so Sitter. Die Stadt-FPS fordert in diesem Zusammenhang auch eine laufende Evaluierung im Zusammenhang mit der Ausweitung des Bettelverbotes ein.

Viele Salzburger fühlen sich durch die Bettlerproblematik belästigt und durch die mangelnde Sicherheit in unserer Landeshauptstadt verunsichert. „Die Freie Partei Salzburg startet daher auch eine Unterschriftenaktion zur Einleitung eines Bürgerbegehrens für eine Stadtwache zur Unterstützung der Polizei, wie sie bereits in anderen Landeshauptstädten existiert, um auch in Zukunft die umfassende Sicherheit unserer Bürger zu gewährleisten“, so FPS- Stadtobmann Sitter abschließend.