FPS fordert volle Transparenz in Causa Mayr

Salzburg, am 05.01.2018/sd – Wie in den Salzburger Medien heute veröffentlicht wurde, würde die Frist für die Abgabe des Rechenschaftsberichts für Hans Mayr zu eng sein. Angekündigt in diesem Zusammenhang wurde die Abgabe eines Jahresabschlusses. Dies ärgert nun FPS-Abgeordneten Markus Steiner, der gemeinsam mit Roland Meisl und Helmut Naderer, die Causa ins Rollen brachte.

„Wir wollen die volle Transparenz haben rund um die Causa Mayr. Wir wollen die Spender wissen, auch jene, die unter der 3.500 EUR Grenze liegen. Wenn Herr Mayr nichts zu verbergen hat, dann soll er endlich rausrücken mit der Liste. Volle Transparenz gegenüber dem Steuerzahler. Ich fordere nun die Salzburger Landesregierung endlich zum Handeln auf“, erklärte der FPS-Abgeordnete gegenüber den Medienanfragen, wonach heute die Ermittlungen der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft bestätigt wurden.

Auch Spender unter der 3.500 EUR Grenze müssen öffentlich gemacht werden

Steiner, der selbst in diesem beruflichen Tätigkeitsfeld tätig ist, ergänzt: „Das ist eine unglaublich heikle Frage, die nicht einfach so pauschal vom Tisch gewischt werden kann. Es geht hier nicht nur um die moralische Verpflichtung eines Wohnbaulandesrates, der viele Summen im Land zu verteilen hat, sondern es geht auch um steuerrechtliche Fragen“, erklärte Steiner. Der FPS-Abgeordnete ergänzte zum Abschluss: „Gerade die Grünen, die immer von Transparenz gesprochen haben, aber auch die ÖVP von Wilfried Haslauer müssen jetzt handeln. Ansonsten bleibt ein äußerst übler Beigeschmack gegenüber der Salzburger Steuerzahler.“