Ex-BauMax im Outletcenter: Willkür behindert Umwidmung

Wiedermann: Umwidmung gefährdet keine Klein- und Mittelbetriebe in der Region

 

LAbg. Friedrich Wiedermann „Es ist reine Willkür der Landesregierung und sonst nichts!“, kommentierte heute Landtagsabgeordneter Friedrich Wiedermann die Ablehnung eines Antrages der FPS-Landtagsabgeordneten durch die Landesregierungsparteien, der die Änderung der Standortverordnung für das Areal des ehemaligen „bauMax“ in Wals-Himmelreich zum Ziel hatte. „Willkürlich ist die Entscheidung der Landesregierung, da die Regierung die Ablehnung im Wesentlich unbegründet vornahm. Maximal globale Alibiargumente brachte die Regierung vor“, so Wiedermann. In Wahrheit wäre durch die Umwidmung des Areals für die Zwecke des Outletcenters kein einziger Klein- und Mittelbetrieb in der Region gefährdet. Aber es geht immerhin um 400 Arbeitsplätze“, so Wiedermann.

Die Landesregierung konnte in der Debatte im Landtagsausschuss kein einziges stichhaltiges Argument vorbringen, das gegen eine Änderung der Standortverordnung für das Areal des ehemaligen bauMax in Wals-Himmelreich sprechen würde. „Immer wieder war von der Gefährdung von klein- und mittelstrukturierten Unternehmen zu hören. Einen Beweis dafür konnte sie nicht vorlegen. Ganz im Gegenteil: Das Outletcenter ist ein Publikumsmagnet vor allem für Kunden aus dem benachbarten Bayern, die ohne das Center wohl nicht nach Salzburg kommen würden“, so Wiedermann. Das Einzugsgebiet des Outletcenters erstrecke sich immerhin zu rund 68 Prozent auf Kunden, die aus dem deutschen Bundesgebiet stammen würden. 

„Dass durch die Umwidmung auch ein zusätzlicher Konkurrenzdruck gegenüber Klein- und Mittelbetrieben in der Region entstehen würde, konnte vom Centermanagement entkräftet werden, da das Outletcenter eine Nische besetzt“, so Wiedermann. Unsinnig sei die beharrliche Weigerung der Landesregierung das Ansuchen zur Umwidmung zu genehmigen auch, da keine Grünflächen verloren gehen würden. Darüber hinaus verfügt das Outletcenter über eine optimale Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. „Für das Center ist das auch keine Selbstverständlichkeit. Das zeigt sich an der Tatsache, dass das Center seit dem Jahr 2009 fünf Millionen Euro an die Salzburger Verkehrsbetriebe überwiesen hat“, berichtet Wiedermann. Ergänzt würde die bestehende optimale Verkehrsanbindung durch einen unmittelbar daneben liegenden Autobahnanschluss.