Bildungsreform muss jetzt unverzüglich umgesetzt werden!

Essl: Endlich wurden Voraussetzungen für eine schlanke Schulverwaltung geschaffen.

11018645_856014961108315_6022538084641874304_o Die Reform biete nun endlich Chancen, dass es mit unserem Bildungssystem wieder aufwärts gehe. Gerade die Verschlankung der Verwaltungsstrukturen werde zu einer Flexibilisierung führen. „Dafür habe ich über zehn Jahre gekämpft und das Geld, das bei der Verwaltung eingespart werden kann, kann dann direkt in den Schulen eingesetzt werden“, sagt der FPS-Bildungssprecher. Aber auch, dass ein besonderes Augenmerkt auf die vorschulische Erziehung gelegt werden soll, sei von enormer Bedeutung. „Hier wird der Grundstein für den künftigen Bildungsverlauf gelegt“, so Essl.

Ein zentraler Punkt bei der Bildungsreform sei aber die Schaffung einer Bildungsdirektion. „Damit werden Doppelgleisigkeiten abgeschafft, die bisher zu einem ineffizienten Bildungssystem geführt haben, das Unsummen an Geld verschlungen hat. Geld, das nicht bei den Schülerinnen und Schülern angekommen ist“, so der FPS-Bildungssprecher. Schon alleine durch die Abschaffung des amtsführenden Präsidenten und seines Vizepräsidenten sowie der Kollegien wird viel Geld eingespart“, gibt Essl zu bedenken. Der FPS-Bildungssprecher wies in diesem Zusammenhang auf seine zahlreichen Initiativen zur Abschaffung des amtsführenden Präsidenten, seines Stellvertreters und die Schaffung einer Bildungsdirektion in den vergangenen Jahren hin.

Aber auch die künftige befristete Bestellung der Schuldirektorinnen und Direktoren sei ebenso ein wichtiger Schritt. „Sie werden auf den Prüfstand gestellt. In der freien Wirtschaft ist es ja Usus, dass Personen in leitenden Funktionen nur befristete Verträge erhalten“, so Essl. Bei der Bestellung dürften dann folglich parteipolitische Überlegungen keine Rolle mehr spielen. Der Ausbau der vorschulischen Erziehung sei aber ein wesentlicher Pfeiler in der Bildungsreform. „Dabei sollte die deutsche Sprache einen besonderen Stellenwert einnehmen. Es hilft nichts, wenn die Kinder dann in der Schule dem Unterricht nur schwer folgen können, wenn sie die deutsche Sprache nicht beherrschen und wir folglich viel Geld in Schulungsmaßnahmen nach dem Pflichtschulabschluss stecken müssen“, sagt Essl. Letztlich müsste bald auch die Zweidrittelmehrheit abgeschafft werden, die für Änderungen von Schulgesetzen notwendig sei.