Asyldebatte: Ängste der Menschen werden weggewischt

 Schnell: Frust, Verzweiflung und Zorn werden weggewischt – Nur Integration ist Thema

„Statt sich dem Frust, der Verzweiflung und Zorn der Bevölkerung anzunehmen, wird nur über Integration diskutiert“, sagte FPS-Landesparteiobmann Karl Schnell im Landtag. Offensichtlich seien auch die Ankündigungen, wonach sich die Salzburger Landesregierungsparteien für mehr Personal bei der Polizei einsetzen würden, nur Schall und Rauch. „Asyl und Integration sind zwei Paar verschiedene Schuhe“, so Schnell.

Asyl bedeute, Schutz vor einer Verfolgung zu geben. „Dafür sind wir. Aber für Integration, um die schlechte Geburtenrate oder den Fachkräftemangel bei uns auszugleichen sind wir nicht zu haben und nur darum geht es den anderen Parteien“, so Schnell. Dies zeige auch die Integrationscharta. Durch die Integrationsmaßnahmen und das ständige Präsentieren von Integrationsmaßnahmen entstehe der Eindruck, die heimische Bevölkerung sei den Regierenden im Lande völlig egal. „Das macht den Menschen Angst. Wir Politiker wurden eigentlich dafür gewählt, dass wir zuerst für unsere Bevölkerung arbeiten“, so Schnell.

Die Debatte im Landtag habe auch deutlich gezeigt, dass in der Frage der Sicherheit nach dem Motto „Loch auf, Loch zu gearbeitet werde. „Allein für die verstärkte Polizeipräsenz am Bahnhof bedarf es anPersonal aus den Bezirken und das Personal dann dort wiederum“, sagt der FPS-Landeschef. Auch auf die Frage des verwertbaren Vermögens wollten die anderen Parteien im Landtag nicht eingehen. „Bevor Flüchtlinge Geldleistungen von uns erhalten, müssen sie verwertbares Vermögen aufbrauchen, wie es bei der heimischen Bevölkerung üblich ist. Schmuck, den sie vielleicht geerbt haben, möchte ihnen von uns eh keiner wegnehmen“, so Schnell. Sollte die bis dato praktizierte Asylpolitik weiter verfolgt werden, drohe unserem Land eine Katastrophe.