Flüchtlingsdebatte: Mitleid kann auch Heimat gefährden!

Logo der FPS - Liste Dr. Karl schnellSchnell: Ängste der Bevölkerung ernst nehmen – negative Folgen nicht übersehen.

„Wer nur Mitleid hat, gefährdet auch die Heimat“, sagte heute Klubobmann Karl Schnell (FPS) in der „Aktuellen Stunde“ des Landtags. Der FPS-Klubchef brachte mit dieser Aussage seine Sorge über ein nicht mehr Stemmen können der Flüchtlingsflut zum Ausdruck. Landtagsabgeordneter Friedrich Wiedermann (FPS) warnte in seiner Rede im Landtag vor den möglichen negativen Folgen einer weiter anhaltenden massiven Flüchtlingsflut. „Die ethnischen Konflikte werden zunehmen und die Kosten für die Betreuung werden ein nicht mehr finanzierbares Ausmaß erreichen“, so Wiedermann. Statt fast tatenlos der Flüchtlingssituation zuzuschauen, müssten endlich die Ursachen der Krise bekämpft werden.

Heimische Bevölkerung darf nicht vergessen werden

Im Mittelpunkt des politischen Handelns müsste ein Helfen ohne Gefährdung der Heimat sein. „Bei all der Hilfsbereitschaft darf die heimische Bevölkerung nicht vergessen werden“, forderte Schnell in der Landtagsdebatte. Schnell erinnerte in seiner Rede auch an seine Warnungen vor einigen Monaten. „Ich habe schon damals gesagt, dass uns die Zelte und Sporthallen zur Unterbringung der Flüchtlinge ausgehen werden. Nur damals hat es mir keiner geglaubt und ich wurde belächelt“, sagte Schnell in Richtung der anderen Landtagsparteien. Nun müssten rasch die Ursachen der Flüchtlingskrise bekämpft werden. In der Frage der Unterbringung der Flüchtlinge müssten auch die reichen arabischen Staaten zur Verantwortung gezogen werden.

Angesichts der großen Hilfsbereitschaft dürften auch die möglichen negativen Folgen nicht übersehen werden. „Tag für Tag lesen wir leider schon von Konflikten zwischen Fremden. Sollte die Flüchtlingsflut weiter zunehmen, werden auch die ethnischen Konflikte ebenso noch mehr zunehmen“, warnt Wiedermann. Die Flüchtlingsflut werde unser Land vor unüberwindbare finanzielle Probleme stellen, sollte sie weiter massiv anhalten. „Sollten die Kosten des Geheimpapiers des Bundes, das zwar von der Bunderegierung bestritten wurde, nur ansatzweise stimmen, würden sich alleine die jährlichen Zusatzkosten für das Land auf 150 Millionen pro Jahr belaufen“, so Wiedermann. Geld das folglich dann bei der heimischen Bevölkerung eingespart werden müsste. „Dazu darf es aber nicht kommen“, verlangt Wiedermann.