SitterStadt Salzburg: Daniel Sitter zum FPS-Bezirkschef gewählt!

 Utl: Elvira Herzgsell, Iris Schmid und Dietmar Schmittner sind seine Stellvertreter.

Daniel Sitter (33) ist Bezirksparteiobmann der Freien Partei Salzburg in der Stadt Salzburg. Er wurde am vergangenen Wochenende beim Bezirksparteitag der Freien Partei Salzburg in der Landeshauptstadt in diese Funktion einstimmig gewählt. Elvira Herzgsell, Iris Schmid und Bundesrat Dietmar Schmittner sind seine Stellvertreter. Sie wurden ebenfalls einstimmig gewählt. Klubobmann Karl Schnell (FPS) zeigte sich hoch erfreut über die Wahl von Sitter und seiner Stellvertreter. „Es ist eine gute Mischung aus Erfahrenen und zwischen Frauen und Männern“, so Schnell. Sitter skizzierte in seiner ersten Rede die Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit.

Sitter unterstrich in seiner Rede – ebenso wie Klubobmann Schnell – die gute Mischung von Frauen und Männern in der gewählten FPS-Führungsspitze der Stadt Salzburg. „Wir sind nicht so wie die neue oberösterreichische Landesregierung, in der keine Frauen vertreten sind“, sagte Sitter. Der Bezirkschef kündigte an, künftig Parteistrukturen in der Landeshauptstadt aufbauen zu wollen. Dabei versprach er auch regelmäßige Treffen, in die auch die Bürger eingebunden werden sollen. In der Stadt Salzburg gebe es viel für die Menschen zu tun. Sitter sprach in diesem Zusammenhang die hohe Gebührenlast, die verfehlte Stadtplanung sowie die angespannte Lage am Wohnungsmarkt an.

Sitter ging in seiner Rede auch kurz auf die anderen Parteien ein. „Die SPÖ unter Heinz Schaden ist eingeschlafen. Schaden erinnert mich eher an einen Museumswärter und bei der ÖVP ist der Lack ab“, so Sitter. Klubchef Schnell kritisierte in seiner Rede SPÖ und ÖVP im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik. „Offensichtlich haben diese Politiker nicht begriffen, welche Sorgen die einheimische Bevölkerung auf Grund der Flüchtlingsströme hat“, so Schnell. Der Klubobmann machte dabei auch einen Seitenhieb auf die deutsche Bundeskanzlerin Merkl. „Merkl ist die späte Rache Honeckers“, so Schnell. Europa habe es ihr zu verdanken, dass nun diese gesamte Welt zu uns komme. Die Flüchtlingsflut werde nicht zu bewältigen sein. „Selbst wenn sich alle Flüchtlinge ordentlich benehmen, werden wir es finanziell nicht schaffen“, betonte Schnell in seiner Rede.