Sozial Schwache und Studenten müssen für Fremde verzichten!

 Wiedermann: Wohnungen für Fremden werden auch durch Streichung bei Studenten errichtet.

LAbg. Friedrich Wiedermann Obdachlose sollten nicht vorgeschoben werden, um die Realität zu vertuschen. „Die jährliche Förderung für die Errichtung von Studentenunterkünften wird um die Hälfte reduziert. Ebenfalls wird in die Kasse der Wohnbauförderung gegriffen, damit die Wohnungen für Fremde errichtet werden können“, berichtet Wiedermann. Interessant sei auch, wie plötzlich günstiges Bauland von der öffentlichen Hand und der Kirche mobilisiert werden soll. „Für die heimische Bevölkerung war das über Jahre nicht möglich“, so der FPS-Landtagsabgeordnete.

Die Freie Partei Salzburg lehne die Errichtung der 30 Quadratmeterwohnungen für Fremde aus den bereits genannten Gründen strikt ab. Jedoch seien dies nicht die einzigen Gründe. „Es wird auch immer wieder betont, dass auch Obdachlose in den Wohnungen untergebracht werden sollen. Ganz ausschließen will die Landesregierung aber nicht, dass es sich bei den Obdachlosen auch um Bettler handeln kann. Und schon aufgrund der Masse an Flüchtlingen wird wohl auch kein Platz für heimische Obdachlose verbleiben“, ist Wiedermann überzeugt. Sicher ist, dass das Geld für den Bau der Wohnungen für Fremde vom sozialen Wohnbau abgezweigt wird. „Damit wird der dringend benötigte Wohnraum für die tausenden Salzburger nicht geschaffen werden können und die Preise fürs Wohnen werden explodieren.“

Kopfschütteln löst bei Wiedermann auch die Bereitschaft für die rasche Mobilisierung von Bauland aus. „Fast an die 20 Jahre hörten wir, dass es in Salzburg kaum mehr Bauland für den sozialen Wohnbau geben soll und plötzlich soll es für die Flüchtlinge vorhanden sein“, bemängelt der FPS-Politiker. Darüber hinaus sei es nicht die Aufgabe der gemeinnützigen Wohnbauträger, derartige Wohnungen zu errichten. „Die Zeche dafür wird die heimische Bevölkerung bezahlen müssen“, so Wiedermann. Die Errichtung der Wohnungen für Fremde sei auch geradezu eine Einladung an noch mehr Flüchtlinge, dass diese nach Salzburg kommen könnten. „In diesem Zusammenhang fällt mir nur ein Zitat aus dem Zauberlehrling von Goethe ein: Die Geister, die ich rief…“, so Wiedermann abschließend.