Grünkorridor in Niedernsill gehört bald Vergangenheit an!

Jetzt ist LH-Stv. Rössler am Zug und muss den Korridor rasch beseitigen.

LAbg. Markus LAbg. Markus Steiner, Betroffener - Josef Tiefenbacher, BM Günter Brennsteiner nach der Debatte (v.l.n.r)

LAbg. Markus Steiner, Betroffener – Josef Tiefenbacher, BM Günter Brennsteiner nach der Debatte (v.l.n.r)

„Der überregionale Grünkorridor zwischen Niedernsill und der Gemeindegrenze Piesendorf gehört bald der Vergangenheit an“, zeigten sich FPS-Landtagsabgeordneter Markus Steiner und Niedernsills Bürgermeister Günter Brennsteiner nach einer regen Diskussion einer Initiative der FPS-Landtagsabgeordneten im Landtagsausschuss zufrieden. Die Debatte im Ausschuss brachte auch eine Rechtssicherheit für die Bürger im Zusammenhang mit den Grünkorridoren. „Juristen haben uns im Ausschuss bestätigt, dass damit keine Nutzungseinschränkungen für die Grundstückseigentümer verbunden sind“, so Brennsteiner und Steiner. Der Niedernsiller Bürgermeister bekam im Ausschuss auch die Bestätigung, dass die Korridore ebenso auf keinen rechtlichen Bestimmungen der Europäischen Union beruhen würden. In diesem Zusammenhang fiel der Begriff „Natura-2000-Gebiet“. Nachdem der Regionalverband Oberpinzgau kürzlich eine Änderung des Regionalprogrammes und die Streichung der Ausweisung des überregionalen Korridors auf dem Gemeindegebiet von Niedernsill Richtung Piesendorf beschlossen hat, ist nun Landeshauptmann-Stellvertreterin Rössler am Zug und muss dem Verlangen des Regionalverbandes Rechnung tragen. „Die Unruhe wegen des Korridors ist im Wesentlichen nur auf einen Fehler der Raumordnungsabteilung des Landes zurückzuführen, da die Regionalprogramme des Pinzgaus und des Oberpinzgaus in der Abteilung nicht verglichen wurden. Wäre das gemacht worden, hätte sich bald heraus gestellt, dass der Korridor nicht überregional errichtet hätte werden können“, so Brennsteiner und Steiner.