Pongau: Rupert Doppler als FPS-Bezirksobmann gewählt

Utl: Beate Salchegger und Ingo Unterberger sind Stellvertreter von Doppler

Rupert Doppler wurde beim Pongauer FPS-Bezirksparteitag vergangenes Wochenende einstimmig zum Bezirksparteiobmann gewählt. Seine Stellvertreter sind Beate Salchegger und Ingo Unterberger. Klubobmann Karl Schnell gratulierte zur Wahl. Schwerpunkt der Rede des gewählten Bezirksparteiobmannes war die gegenwärtige Flüchtlingskrise. Dabei warnte Doppler vor den möglichen fatalen Auswirkungen eines weiteren ungebremsten Zuzugs. „Unser Land verkraftet hunderttausende Menschen nicht“, so der FPS-Bezirkschef. Kritik übte Doppler in seiner Rede auch an der seit diesem Jahr geltenden Allergenverordnung.

Die Allergenverordnung belastet lediglich die Gastronomen. Vorteile für den einzelnen Kunden bringe sie wenig. „In Wirklichkeit ist die Verordnung nur ein Vorbote des geplanten Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und den USA“, sagte Doppler. Die Verordnung müsse auf alle Fälle von Seiten des Bundes und der EU wieder zurück genommen werden. Derartige Verordnungen produziere die EU gerne. Nur in der Frage der Flüchtlingswelle versagte die Europäische Union komplett. „Es kommt einem so vor, als wäre Österreich dabei das Reisebüro der Völkerwanderung. Die Botschaft der deutschen Bundeskanzlerin Merkl lehnen wir komplett ab, dass alle Flüchtlinge kommen könnten“, so Doppler.

Die Massenzuwanderung werde fatale Auswirkungen für das soziale sowie kulturelle Gefüge unseres Landes haben. „Wir helfen gerne politisch Verfolgten, aber wir können nicht die gesamte Welt aufnehmen. Wo bleibt die Hilfsbereitschaft der reichen arabischen Staaten? In der Frage der Flüchtlingskrise muss auch endlich eine ernsthafte Ursachenforschung gemacht werden“, verlangt der FPS-Bezirkschef. Eine Absage erteilte Doppler dem Durchgriffsrecht des Bundes bei der Unterbringung von Flüchtlingen, das im Nationalrat von SPÖ, ÖVP und den Grünen beschlossen wurde. „Neben der Möglichkeit zur Unterbringung von Flüchtlingen in allen Gemeinden kann der Bund Quartiere bis zu einer Größe von bis zu 450 Personen errichten“, berichtet Doppler.