Seniorenheime ausschließlich Staatsbürgern vorbehalten!

 Wiedermann: Wenn jemand lange hier ist, ist auch die Staatsbürgerschaft möglich.

Landtagsabgeordneter Friedrich Wiedermann

LAbg Friedrich Wiedermann

Der Antrag fordert eine Öffnung der Heime für alle, auch ohne dass Voraussetzungen mitgebracht werden. „Es ist wohl nicht zu viel verlangt, dass Menschen zuvor zumindest eine Leistung für unseren Staat erbringen. Darüber hinaus können Menschen, die lange bei uns leben und hier arbeiten auch um die österreichische Staatsbürgerschaft ansuchen. Gerade bei der Staatsbürgerschaft handelt sich um eine zentrale Frage der Integration“, sagt der FPS-Seniorensprecher.

Der Staat könne es sich künftig nicht mehr erlauben, für die Probleme aller Weltbürger aufzukommen. „Es muss den Menschen auch klar sein, dass nicht alles selbstverständlich ist. Der Kuchen wird nicht mehr größer werden, aber es sollen immer mehr an diesem mitnaschen, obwohl sie zuvor keinen Beitrag für diesen geleistet haben“, so Wiedermann. Die Menschen, die Jahre ihre Sozialbeiträge geleistet haben und sich zu unserem Staat bekannt haben, werden es nicht einsehen, dass andere womöglich die knappen Plätze in den Senioren- oder Pflegeheimen belegen, die nichts oder nur minimal was geleistet haben“, sagt der FPS-Seniorensprecher.

Viele Hilfsbedürftige, die über Jahre für das Land gearbeitet hätten, würden bei einer kompletten Öffnung vor der Tatsache stehen, dass sie keinen Platz bekommen. „Und gerade diese Menschen haben mit ihren Steuergeldern die Heimplätze finanziert, die dann andere belegen“, gibt Wiedermann zu bedenken. Jeder, der länger in Österreich lebe, habe auch die Chance, sich um die Voraussetzungen zu bemühen. „Wir können aber nicht die ganze Welt in unseren Senioren- und Pflegeheimen aufnehmen“, so Wiedermann. Für die Freie Partei Salzburg komme daher eine generelle Öffnung der Heime für Fremde ganz und gar nicht in Betracht. „Jeder Mensch hat zuvor eine Bringschuld gegenüber der Allgemeinheit“, betont der FPS-Sozialsprecher.