Elektroautos dürfen beim IG-L 80er nicht mehr bestraft werden

FPS-Wiedermann: So schafft man keinen Anreiz, schadstofffrei zu fahren

FPS WiedermannDie Neuzulassungen für Elektroautos haben sich in Österreich innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt. Auch die steuerliche Begünstigung für Elektro-PKW erfreut sich großer Beliebtheit. Doch obwohl der Kauf von Elektroautos und somit der Schutz unserer Luft steigt, hat das Land Salzburg noch keine Regelung gefunden, wie mit Autofahrern, die auf der Stadtautobahn geblitzt wurden, vorgegangen wird. Bisher sind auch Elektroautos, die auf der IG-L-Strecke gestraft werden, nicht von der Zahlung der Geldbuße ausgenommen. Für FPS-Abgeordneten Friedrich Wiedermann ein Widerspruch. „Wenn man das IG-L-Gesetz so hoch schreibt, darf man Elektroautos nicht in den gleichen Topf schmeißen wie Verbrennungsmotoren, sondern sollte diese fördern“, sagt er. „Der Anreiz, sich ein schadstofffreies Auto zu kaufen, wird durch das Verhalten der Landesregierung nicht gefördert.“ Am Mittwoch wird deshalb im Salzburger Landtag der Antrag der FPS, Elektroautos vom IG-L-Gesetz auszunehmen, behandelt. „Notwendig wäre hier eine Änderung des Immissionsgesetzes Luft – aus dieser Bestimmung müssen die Elektrofahrzeuge ausgenommen werden“, erklärt Wiedermann. Für ihn steht fest: Wer hilft, unsere Luft sauber zu halten und sich ein teures Elektroauto anschafft, darf nicht, auch wenn er etwas schneller als die erlaubten 80 km/h unterwegs ist, zusätzlich gestraft werden.