FPS fordert ein Notarztfahrzeug im KH Hallein für Tennengau

Essl: Hier wird bei der Gesundheit der Menschen gespart

Aus einer Anfragebeantwortung von Gesundheits- und Spitalsreferent Christian Stöckl an den FPS-Landtagsklub geht hervor, dass im Krankenhaus Hallein kein Noteinsatzfahrzeug zur Verfügung steht. Für Lukas Essl ist das unverständlich: „Wenn jemand aus dem Tennengau Hilfe benötigt, muss ein Rettungswagen mit Arztbesetzung aus dem LKH anfahren – nach Annaber/Lungötz dauert der Weg rund 50 Minuten.“ 50 wertvolle Minuten, in denen Menschenleben gerettet werden können. Die FPS sieht einen Notarztwagen in Hallein nicht als Konkurrenz zu jenen des LKHs, sondern als Unterstützung für niedergelassene Ärzte und für mehr Sicherheit für die Tennengauer. „Erleidet jemand in der Nacht in Annaberg einen Herzinfarkt, vergehen endlos lange Minuten, bis ein Notarzt da ist“, so Essl. Für Stöckl bringt ein Einsatzfahrzeug in Hallein „einsatzorganisatorisch keine Vorteile“. Nicht nachvollziehbar für Essl. Denn: Aufgrund der Nähe zur Tauernautobahn besteht auch die Notwendigkeit eines Noteinsatzfahrzeuges, da es nicht selten zu schweren Unfällen kommt. Und gerade bei Schlechtwetter, Nebel oder Sturm ist es auch für den Rettungshubschrauber nicht so einfach, zum Unfallort zu gelangen. Für Essl steht fest: Er kämpft für einen Notarztwagen, und auch die „Grundversorgung durch das Krankenhaus muss für die Tennengauer sichergestellt sein.“