Landtag: Debatte zu Ex-„bauMax“ in Wals-Himmelreich.

 Wiedermann: Änderung der Standortverordnung ist gefragt, sonst eine Glasruine.

LAbg. Friedrich WiedermannDie abgelehnte Änderung der Standortverordnung für das Areal des ehemaligen „bauMax“ in Wals-Himmelreich müsse von Seiten der Landesregierung nochmals überdacht werden, fordert heute Landtagsabgeordneter Friedrich Wiedermann (FPS). Anlass für ein Überdenken biete ein von den FPS-Landtagsabgeordneten eingebrachter Antrag, der am Mittwoch im Landtagsausschuss verhandelt wird. Sollte die Standortverordnung nicht geändert werden, drohe der ehemalige „bauMax“ zu einer Glasruine zu verkommen. „Es ist völlig unverständlich, warum die Regierung das Ansuchen auf eine Änderung der Standortverordnung abgelehnt hat. Es existiert eine optimale Verkehrsanbindung und es geht keine Grünfläche verloren“, sagt Wiedermann.

Das Gebäude des ehemaligen „bauMax“ befinde sich schon jetzt mitten in einem Areal, auf dem sich zahlreiche Geschäfte und Gastronomiebetriebe befinden würden. Schon aus diesem Grund ist es nicht verständlich, dass die Landesregierung eine Umwidmung beharrlich verweigert. Es ist auch ganz selten, dass es Interesse an derartigen Verkaufsflächen gibt. Es stellt sich in diesem Zusammenhang nur die Frage, zieht wieder Leben in das Gebäude ein oder verkommt es zu einer Ruine? Es geht nicht nur um das Gebäude. Es geht auch um rund 250 Arbeitsplätze“, gibt der FPS-Landtagsabgeordnete zu bedenken. Mit Sicherheit würde die Nutzung der Flächen durch das Outletcenter in keiner unmittelbaren Konkurrenz zu den bestehenden Klein- und Mittelbetrieben in der Region stehen.

Durch die Nutzung der Flächen des ehemaligen „bauMax“ durch das Outletcenter würde auch kein einziger Quadratmeter Grünfläche verloren gehen. „Ganz wichtig ist auch, dass eine optimale Verkehrsanschließung durch einen unmittelbar daneben liegenden Autobahnanschluss und die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz besteht“, so Wiedermann. Seit nun über sechs Jahren stehe das Areal des früheren „bauMax“ mit seinen 12.000 Quadratmetern Verkaufsfläche in Wals-Himmelreich leer. „An dieser Tatsache muss sich was ändern. Daher muss das Ansuchen des Eigentümers, der Wiener Städtischen, auf Erlassen einer neuen Standortverordnung für die Errichtung eines Einkaufszentrums nochmals geprüft werden“, verlangt Wiedermann.