LAbg. Steiner fordert nun das bis zum Jahresende 2015 versprochene Konzept ein – über 1,8 Mio. Euro bereits investiert und noch immer keine Therme!

Ausstieg aus dieser Theba unumgänglich!

Salzburg, am 12.Jänner 2016/ms – Mitte September 2015 entfachte FPS-Landtagsabgeordneter Markus Steiner die öffentliche Diskussion über die Theba, Therme St. Martin und die Zahlungen von den Mitgliedsgemeinden. Grund war damals die Prüfung der Saalfeldener Gemeinde und das Vorliegen des Rechnungshofberichtes im Salzburger Landtag.

Der öffentlichen Diskussion stellte sich damals der Saalfeldener Bürgermeister Erich Rohrmoser im Namen aller sieben Bürgermeister. Dieser erwähnte, dass der Bevölkerung und den zuständigen Gremien bis zum Jahresende 2015 das Konzept vorgelegt werden würde. Nun setzt FPS-Abgeordneter Steiner diesem Projekt endgültig ein Ultimatum. „Bis heute liegt kein Konzept auf dem Tisch. Damals wurde uns von den Bürgermeistern der sieben Theba Gemeinden versichert, dass wir bis Jahresende ein Konzept vorliegen haben. Offensichtlich sind es wieder nur Lippenbekenntnisse auf Kosten der Steuerzahler“, erklärte der FPS-Abgeordnete und kündigte an, alle Vorgänge genau beleuchten zu wollen.

Die sieben Gemeinden investierten bisher 1,8 Millionen Euro in Vorbereitungen – eine Therme gibt es noch immer nicht. Das stößt auf Unverständnis bei LAbg. Steiner. „Man muss sich einmal vorstellen, hier werden 1,8 Millionen Euro in Vorbereitungen gesteckt und dann gibt es immer noch keine Ergebnisse. Die Bürger werden immer weiter vertröstet und nun liegt wieder kein Konzept vor. Wenn man geglaubt hat, den Steiner könne man vertrösten, dann hat man sich aber gewaltig getäuscht, ich vergesse nichts“, erklärte Steiner im Zusammenhang mit der Ankündigung von BGM Rohrmoser, der in einem ORF-Interview bekanntgab, dass bis zum Jahresende 2015 konkrete Konzepte vorliegen sollten.

„Ich rate allen Gemeindevertretern, Gemeindebürgern und Bürgermeistern, raus aus dieser Gesellschaft, so schnell wie möglich. Von Monat zu Monat fallen Kosten an, da sind die angesprochenen Haftungszahlungen kein Gegenargument, jetzt brauchen wir Taten und nicht leere Versprechungen“, erklärte Steiner zum Abschluss.